Platzregeln

Hier erhalten Sie die Druckversion der Platzregeln und Hinweise des Golfclub Olching e.V.

Aus (Regel 27-1)

Ausgrenzen sind durch weiße Pfähle (evtl. auch Markierung am Boden) gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Markierung.

Boden in Ausbesserung, ungewöhnlich beschaffener Boden (Regel 25-1):

  • Jeder Platzbereich, kenntlich durch blaue Pfähle, ist Boden in Ausbesserung, von dem nicht gespielt werden darf. Liegt der Ball eines Spielers in dem Bereich oder behindert solcher die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen.
  • Flächen, die weiß gekennzeichnet sind, gelten ebenfalls als Boden in Ausbesserung. Hier kann der Spieler nach Regel 25-1 Erleichterung in Anspruch nehmen. 
  • Bei Traktoren- / Maschinenspuren darf straffrei, nächster Punkt, nicht näher zur Fahne gedropt werden.
  • Erleichterung wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition durch ein Loch, Aufgeworfenes oder den Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder Vogels behindert ist.

Eingebetteter Ball (Regel 25-2):

Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, gedropt werden. Es gilt Ziff. 4a im Anhang I, Teil B der Golfregeln (Seite 192 f.).

Hemmnisse (Regel 24):

  • Angepflockte Anpflanzungen sind unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2)
  • Steine im Bunker gelten als bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1) und dürfen entfernt werden.
  • Alle Wege mit Kiesoberflächen sind unbewegliche Hemmnisse. Dies gilt auch für den Weg über die Spielbahn 2 (Regel 24-2).

Wasserhindernisse (Regel 26):

Seitliche Wasserhindernisse sind durch rote Pfosten/Linien gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.
Auf Spielbahn 9 ist eine Drop-Zone ausgewiesen. Tritt ein Ball an der Spielbahn 9 innerhalb des doppelt gepflockten Korridors in das Wasserhindernis ein oder ist so gut wie sicher, dass ein Ball der nicht gefunden wurde, so in das Wasserhindernis eingedrungen ist, so

  • kann der Spieler den Ball spielen wie er liegt; oder
  • muss der Spieler, statt Erleichterung (gemäß Regel 26-1) in Anspruch zu nehmen, einen Ball mit einem Strafschlag in der Drop-Zone fallen lassen.

Entfernungsmesser:

Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, die sein Spiel beeinflussen können (z.B. Steigungen, Windgeschwindigkeit, Temperatur usw.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet ob die zusätzliche Funktion tatsächlich benutzt wurde.

Bei Verstoß gegen die Platzregeln:

  • Lochspiel: Lochverlust
  • Zählspiel: zwei Starfschläge

Hinweise

Spielunterbrechung:

  • 1 Signalton: Spielunterbrechung (Ball darf überall markiert und aufgenommen werden)
  • 2 Signaltöne: Spielwiederaufnahme
  • 3 Signaltöne: Spielabbruch

Bei drohendem Gewitter liegt es im alleinigen Ermessen des Spielers sein Spiel abzubrechen oder fortzusetzen.

Entfernungen:

Die Entfernungsmarkierungen auf den Spielbahnen sind jeweils zum Grünanfang gemessen. Die Entfernungen zu den Grüns werden jeweils durch seitliche Pfosten (100m, 150m, 200m) angegeben. Auf den Regnern der Fairwaybewässerung ist ebenfalls die Entfernung zum Grünanfang abzulesen. Alle Entfernungsangaben auf den Markierungen an den Abschlägen zeigen die Distanz zur Grünmitte.

Fahnenpositionen:

Rote Fahne = Vorne (Fahne steht im vorderen Drittel des Grüns)
Gelbe Fahne = Mitte (Fahne steht im mittleren Drittel des Grüns)
Weiße Fahne = Hinten (Fahne steht im hinteren Drittel des Grüns)

Spielleitung bei Turnieren:

Wird am Tag des Wettspiels auf der Startliste oder per Aushang bekannt gegeben.

Rückgabe von Scorekarten:

Eine Scorekarte gilt als abgegeben, wenn sie am Counter oder an der dafür vorgesehenen Stelle (Scoring Area) abgegeben wird.

Verwertung von Bild- und Tonrechten:

Der Teilnehmer eines Wettspiels erklärt sich damit einverstanden, dass der GCO Bild- und Tonrechte für Kalender, Jahrbücher, Wiedergabe im Internet und gleichartige Verwendungsformen unentgeltlich verwendet, soweit die Aufnahmen im Rahmen von Wettspielen im GCO gefertigt wurden und dem Vereinszweck dienen.

Elektronische Kommunikationsmittel:

Das Mitführen von sende- und / oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

Sonstiges:

Der GCO ist nicht verantwortlich für Nachteile, die ein Wettspielteilnehmer infolge Unkenntnis von Informationen erleidet.

Stand: Juni 2013
Golflcub Olching e.V.
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